Neujahrsempfang der Ev.-luth. St. Matthäus Gemeinde Hunteburg

Auch in diesem Jahr hatte der Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde Hunteburg alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, wie es Tradition ist, zum Neujahrsempfang eingeladen. 

Pastor Stephan Wallis eröffnete den Abend mit einer kleinen Andacht in der Kirche. Im Anschluss waren die Gäste zu Suppe und Getränken im Gemeindehaus eingeladen. 

Peter Kollorz hatte einen Bildervortrag mit Bildern des vergangenen Jahres vorbereitet und leitete so zum gemütlichen Abend über. 

Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen könnte es in Hunteburg keine Kirchenarbeit im aktuellen Umfang geben. Insofern ist der jährliche Neujahrsempfang als kleines Dankeschön für alle Helfer und Helferinnen gedacht. 

Da leider nicht alle Ehrenamtlichen an diesem Abend zugegen waren, sagen wir auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle! 

Auge um Auge

Am 23. Februar fand in der katholischen Kirche unter der Mitwirkung der ökumenischen Jugend Hunteburg ein ökumenischer Abendgottesdienst mit dem Thema Auge um Auge, Zahn um Zahn statt. Die Gemeindeglieder des gut besuchten Gottesdienstes hörten anstelle einer Predigt eine Diskussion. 

Es wurde der Dialog aus einem WhatsApp Chat nachgesprochen, in dem es um ein uns allen gut bekanntes Problem ging: Eine Aktion für die Gemeinde wird geplant, es finden sich aber immer nur dieselben Leute, die mitwirken. Andere reden sich heraus und sagen oder schreiben, dass sie verhindert sind. 

Dies kann schnell in eine Trotz-Haltung derer umschlagen, die sich immer beteiligen. 

An diesem Punkt der Diskussion angekommen, übernahm Marc Weber das Wort. 

Man sollte Verständnis für den anderen zeigen. Wenn man gezwungen ist, mit jemandem eine Meile zu gehen, dann solle man zwei mit ihm gehen. 

Passend zum Thema des Gottesdienstes wurde zum Abschluss noch das Lied Auge um Auge, Zahn um Zahn von Freiwild abgespielt. 

Jan Rösche

Pfarramtssekretärin und Küster eingeführt

Am Sonntag 19.01.20 wurde Monika Dultmeyer in das Amt der Pfarramtssekretärin ganz feierlich mit Gebet und Segen eingeführt. Wir nehmen die verschiedenen Ämter in Hunteburg wahr und achten sie. Und eine Pfarramtssekretärin sitzt zwischen allen Stühlen, die es in der Gemeinde gibt. Sie muss die Kirchenbücher  
fortführen, d. h. jede Amtshandlung, ob Taufe, Konfirmation, Trauung oder Beerdigung wird festgehalten. Sie muss Bescheinigungen ausstellen oder einziehen. Sie muss die Kasualien vorbereiten. Die Archivpflege gehört zu ihren Aufgaben und die Führung eines gemeinsamen Dienstkalenders und und und… In der Einführung wird erstens die Person gefragt, ob sie das denn wirklich machen will. Und dann wird auch die anwesende Gemeinde gefragt, ob sie diese Person unterstützen will in ihrem Dienst. Und erst wenn beide Seiten Ja gesagt haben, führt der Pastor die Person in ihrem Dienst mit Gebet und Segen ein. Wir wünschen Monika Dultmeyer eine glückliche Hand und alles Gute in der Verrichtung ihrer neuen Aufgabe!

Am Sonntag 16.02.20 wurde Ulf Schütte in seinem Küsteramt bestätigt. Er ist der geborene Küster: Pastor Wallis hat erst die Küsteraufgaben aufgezählt und auf die Gesprächskultur aufmerksam gemacht, die ein Küster zwischen all den vielen Pastoren, Predigern, Kirchen-musikern und Organisten pflegen soll. Dann erschall „Nun bitten wir den Heiligen Geist“. Steffen Karwey las dann zwei neutestamentliche Stellen vor. Und dann wurde die Gemeinde mit ihrem Küster durch Fragen auf einander verpflichtet. Dann war der Weg frei, Ulf Schütte als Küster einzuführen und ihn unter Gebet und Segen alles Gute wünschen für seinen Dienst, den er in unserer Gemeinde tut.

 

Monika Dultmeyer und Ulf Schütte bekamen vom Kirchenvorstand jeweils einen Blumenstrauß. 

Stephan Wallis

Konfirmandenfreizeit auf Spiekeroog

Die Konfirmandenfahrt nach Spiekeroog sollte in diesem Jahr eine Neuerung erfahren. Die Teilnehmer bestanden in diesem Jahr nicht nur aus der Gruppe der Konfirmanden und Betreuer aus Hunteburg, sondern auch aus den Konfirmanden und vier Teamerinnen aus Arenshorst. 

Die Leitung sowie den fachlichen Ablauf dieser Freizeit teilten sich Pastor Stephan Wallis aus Hunteburg und Pastor Andreas Pöhlmann aus Arenshorst. Für die Organisation und den Ablauf der Reise war ich zuständig. 

Am 20. Februar starteten die beiden Gruppen am Nachmittag von Hunteburg in Richtung Neuharlingersiel. Am frühen Abend ging es dann mit der Fähre nach Spiekeroog. Leider war das Wetter bei der Ankunft auf der Nordseeinsel nicht sehr einladend. Bei Sturm und Regen mussten die Konfis mit ihren Betreuern und Teamern zu Fuß die Insel überqueren. Denn der Jugendhof befindet sich auf der anderen Seite der Insel in den Dünen. Jedoch hatten alle viel Spaß auf dem Weg zum Jugendhof. 

Am Jugendhof angekommen wurden alle vom Leiter des Jugendhofes begrüßt und nach einem Abendessen wurde der Feierabend eingeläutet. 

Die Gruppe der zwei Gemeinden fand langsam zueinander und das nicht nur beim Essen. Für viele der Teamer war diese Freizeit Neuland, das sie betraten und das galt nicht nur für die vier Damen aus Arenshorst, auch für ein paar der jungen Damen aus Hunteburg war es das erste Mal, dass sie  mit der Betreuung von jungen Menschen betraut wurden. 

Das Wetter wurde nicht besser und so fand leider die gesamte Freizeit im Jugendhof statt. Ein Strandspaziergang und ein Kirchenbesuch waren leider nur einmal möglich. 

Im Laufe der nächsten zwei Tage wurde dann die Konfirmation der beiden Gruppen vorbereitet und auch ein gemeinsamer Gottesdienst musste erarbeitet werden. 

Bei den praktischen Ausbildungseinheiten war etwas künstlerisches Feingefühl notwendig, so wurden Fische und Bilder u. a. entworfen und gemalt. 

Natürlich gab es nicht nur Konfi-Arbeiten. So wurden auch Spiele angeboten, die abwechselnd von den Betreuern und Teamern geleitet wurden. Für die freien Stunden wurden die Konfis sich selbst überlassen. 

In diesen vier Tagen lernten die Teamer u. a. Verantwortung zu übernehmen und Erfahrungen zu sammeln. So wurden auch neue Freundschaften geschlossen.  

Zum Abschluss gab es eigentlich nur folgendes zu sagen: 

Danke an alle Teilnehmer für die tolle Stimmung der vier Tage. 

(Trotz schlechten Wetters) 

Danke für die geleisteten Arbeitsstunden der Teamer der beiden Gemeinden. 

Danke auch an die Betreuerinnen und Betreuer aus Hunteburg, sowie an die beiden Pastoren für die tolle Unterstützung. 

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit beiden Gruppen. 

Peter Kollorz

Reisebericht von vier Damen aus Arenshorst: Unser erstes Erlebnis mit den Hunteburgern

 Als wir am 20.02.2020 auf Spiekeroog ankamen, wurden wir als erstes von Regen und Sturm begrüßt. Trotz allem hatten wir viel Spaß auf dem Weg zum Jugendhof, auch wenn wir fast weggeweht wurden. Da waren die Hunteburger und wir noch etwas distanziert voneinander. 
A
m Jugendhof angekommen erwartete uns ein leckeres Abendessen. Schon da kamen wir mit der anderen Gruppe ins Gespräch. Nach der langen Anfahrt waren wir jedoch alle ziemlich geschafft und fielen schnell ins Bett.
 

Jeden Morgen haben wir ein vielseitiges Frühstück bekommen. Schon da haben wir gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Konfis unter Kontrolle zu haben, da wir das erste Mal als Teamer auf einer Konfifreizeit mitgefahren sind. Durch Zusammenarbeit mit den Hunteburger Teamern haben wir das aber gut gemeistert. 

Auch wenn das Wetter nicht sehr berauschend war, konnten wir es uns nicht entgehen lassen, an den Strand zu gehen. Dabei sind einige von uns ziemlich nass geworden, weil wir auf die dumme Idee gekommen sind zu weit ins Wasser zu gehen. Obwohl wir Gummistiefel dabei hatten, hatten einige Spaß daran barfuß durchs kalte Wasser zu laufen. 

Wie es sich auf einer Konfifreizeit gehört, sind wir am Abend zu der Dorfkirche gegangen, um dort eine von uns Teamern gestaltete Abendandacht zu feiern. Zuerst erkannten wir gar nicht, dass dies eine Kirche sein soll, da sie einem Tipi ähnelte. Im Laufe der Tage wurde das Verhältnis zwischen den Gemeinden immer besser und auch wir Teamer freundeten uns langsam an. 

In diesen vier Tagen haben wir gemerkt was es heißt Teamer zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Auf einer solchen Freizeit kann man schöne Erfahrungen sammeln und neue Freundschaften schließen. In unserem Fall sind wir immer noch mit den Hunteburger Teamern in Kontakt und haben auch vor uns wieder zu sehen. 

 

Mara-Sophie Niemann, Lena Möllering, Alessia Beckmann und Franziska Oelgeschläger

Filmnachmittag in Dielingen

Im Gemeindehaus in Dielingen fand im Januar ein Filmnachmittag unter dem Motto: „Die Evangelische Kirche Hunteburg im Jahr 1965“ statt, zu dem Gäste aus Stemwede und Hunteburg eingeladen waren. Nach der Begrüßung und einer gemütlichen Kaffeetafel eröffnete Herr Theo Frentzen das Filmprogramm mit einer kleinen Einführung. Dann folgte ein Film über 150 Jahre Zeitgeschichte der evangelischen Kirche Hunteburg. 

Der Film wurde im Jahr 1965 von Erich Kuckuck gedreht; für die Vertonung war der damalige evangelische Pastor Janzik verantwortlich. Der Film mit einer Länge von 55 Minuten war natürlich digitalisiert worden. Das Original wurde 1965 mit dem gerade auf dem Markt erschienenen Super 8 Format gedreht. Wenn man bedenkt, dass dieses Format auf Spulen von etwas mehr als drei Minuten Laufleistung gedreht wurde, war das schon ein kleines Meisterstück. 

Der Film zeigt u. a. zeitliche Abläufe in der evangelischen Kirchengemeinde und die damaligen örtlichen Gegebenheiten, sowie einen geschichtlichen Rückblick über die Entstehungsgeschichte der Gemeinde. So wurde auch die Grundsteinlegung der Kirche vorgestellt, die im Jahr 1815 stattfand, und ein kurzer Rückblick über das Leben und die Regentschaft von Napoleon gezeigt, der im gleichen Jahr aus dem Exil von der Insel Elba floh 

Der erste evangelische Gottesdienst fand am 16. April 1815 auf dem Amtshof in Hunteburg statt. Im Jahre 1817 wurde die evangelische Kirche nach zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt und eingeweiht. Filmszenen aus der Kirche und dem Dorf vervollständigten die Handlung im Film. Des Weiteren wurden die umliegenden Kirchengemeinden Arenshorst, Dielingen, Venne, usw. vorgestellt und die damaligen Verbindungen und Wege gezeigt, die für den Weg zu den Kirchenbesuchen der Hunteburger Gemeinde genutzt wurden.  

Ein toller Film über die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde in Hunteburg! 

Bürgermeisterin Tanja Strotmann zu Gast bei der Frauenhilfe und dem Männerkreis

Am Mittwoch, den 26. Februar war Frau Bürgermeisterin Tanja Strotmann zu Gast in unserer Kirchengemeinde. Die Gruppe der Frauenhilfe hatte sie zu einem Vortrag und Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Männerkreis war auch an diesem Nachmittag zu Gast. Die Begrüßung übernahm Pastor Stephan Wallis, der vor der Kaffeetafel eine Andacht über die Zuversicht und über Stephen Hawking hielt. Nach Kaffee und Kuchen hielt die Bürgermeisterin einen kurzen Vortrag zur Lage der Gemeinde. 

In diesem Vortrag stellte Frau Strotmann u. a. die Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung in Hunteburg und Bohmte vor. Dann gab sie einen Überblick über die geplanten Baumaßnahmen in der Hunteburger Schule (Digitalisierung der Schule und Instandsetzung des Flures vor der Mensa). Sowie über die Baumaßnahme am ehemaligen Markant-Markt, der sich bis zum Jahr 2022 in das neue Feuerwehrhaus der Gemeinde verwandeln soll, da das alte Feuerwehrhaus nicht mehr zeitgerecht und zu klein ist. Zu den weiteren Themen des Vortrages gehörte das Ponymarkt-Gelände, sowie der Friedhof in Meyerhöfen. Für ein paar Fragen aus der Gruppe war dann auch noch Zeit. 

Als kleines Dankeschön nach der Informationsstunde erhielt Frau Strotmann noch einen Blumenstrauß.

Bürgermeisterin Tanja Strotmann zu Gast bei der Frauenhilfe und dem Männerkreis

Andacht im Gemeindehaus: Gedanken zu Stephen Hawking, einem besonderen Menschen 

Stephen Hawking hatte dieses Schicksal: Kurz nach seinem  
21. Geburtstag eröffneten ihm die Ärzte, dass er an einer seltenen Muskelerkrankung leide, für die es keine Therapie gebe. Wie lange er noch zu leben habe, konnte niemand sagen. Aber es war klar, dass sich sein Zustand immer weiter bergab bewegen würde. Stephen Hawking war damals, mit 21 Jahren, ein junger Physik-Doktorand. Und er wusste nicht einmal, ob er seine Doktorarbeit fertigstellen würde. 

Dann aber überlebte er alle vorausgesagten, düsteren Prognosen und erreichte ein Alter von 76 Jahren. Im März 2018 ist er verstorben. Er wurde der bekannteste Physiker seiner Zeit. Er schrieb einen Bestseller nach dem anderen. Und er wurde mehrfach Vater und auch Großvater. Unwillkürlich fragt man sich da: Welche Zuversicht gab ihm Kraft, woraus schöpfte Hawking seinen erstaunlichen Lebensmut? Und was lässt sich daraus lernen für unseren eigenen Umgang mit Krisensituationen? Stephen Hawking erlebte keine wunderbare Heilung, noch ging seine Krankheitsgeschichte gut aus. Er hatte eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die ihm zu schaffen machte. Diese Nervenerkrankung raubte ihm nach und nach die Kontrolle über seine Muskeln und schließlich verlor er auch seine Stimme. 

Als Physiker war er ein nüchterner Kopf, der mit Religion oder mit Wunderglauben nichts anfangen konnte. „Ich fühlte mich irgendwie als tragische Gestalt“, erzählte er in seinen Memoiren. Er habe viel Wagnermusik gehört und wurde von wirren Träumen umringt. Er war ein ganz normaler Mensch und er meisterte seine Krise nicht mit übernatürlichen Fähigkeiten, sondern mit denselben Mitteln, die uns allen zur Verfügung stehen. Genau das macht ihn als Beispiel für die Kraft der Zuversicht so interessant. In dem Maße, in dem ihm die äußere Bewegungsfähigkeit genommen wurde, war Hawking gezwungen, seine innere Freiheit zu entdecken. Er entwickelte einen enormen Überlebenswillen. Als Stephen Hawking mit über 70 Jahren einen Text über die Zukunftsaussichten der Menschheit veröffentlichte, hatte er gesagt: „Das ist machbar. In Bezug auf die Spezies Mensch bin ich ein ungeheurer Optimist.“ 

Was uns hinsichtlich der Zukunft am meisten fehlt, ist die Antriebsenergie der Zuversicht. Zwischen Zuversicht, Optimismus und Pessimismus sind jene drei Frösche, die in einen Topf Sahne fallen.  

Der pessimistische Frosch denkt: „Oje, wir sind verloren, jetzt gibt es keine Rettung mehr!“ Sagt´s und ertrinkt.  

Der optimistische Frosch gibt sich unerschütterlich: „Keine Sorge, nichts ist verloren. Am Ende wir uns eine höhere Macht retten.“ Er wartet und wartet – und ertrinkt ebenso sang- und klanglos wie der erste.  

Der dritte, der zuversichtliche Frosch hingegen sagt sich: „Schwierige Lage, da bleibt mir nichts anderes übrig als zu strampeln.“ Er reckt den Kopf über die Oberfläche und strampelt und strampelt bis die Sahne zu Butter wird und er sich mit einem Sprung aus dem Topf retten kann. 

Zuversicht heißt also nicht, illusionäre Hoffnungen zu hegen, sondern einen klaren Blick für den Ernst der Lage zu behalten. Zuversicht heißt, die Freiräume zu nutzen, die sich auftun. Und seien sie noch so klein! Das Leben kann sinnvoll und zuversichtlich gestaltet sein, und es sind auf diese Weise Entwicklungen möglich, die man überhaupt nicht erwartet hätte. Amen 

Taufe ist etwas ganz Besonderes

Ich mache etwas sehr gerne und auch freiwillig. 
Ich helfe unserem Pastor bei der Taufe, weil ich gebraucht werde, da der Pastor körperlich eingeschränkt ist und nur eine Körperhälfte zum Taufen hat, braucht er Hilfe.

Daher halte ich sein Taufbuch, damit er den Text zur Taufe in Ruhe ablesen kann und die Kinder und Erwachsenen taufen kann. Ich hatte mir bei den ersten Taufen keine Gedanken dazu gemacht, bis Peter mich darauf ansprach. Peter war der Meinung, dass ich dabei Ruhe ausstrahle und dem Pastor damit Sicherheit verleihe. Das war mir bei den vorherigen Taufen nicht so bewusst. Bei den bisherigen Taufen wurden nur immer Kleinkinder getauft. Bei dem Gottesdienst im März zur Tauf-erinnerung wurde auch eine erwachsene Frau getauft, das war auch für mich schon etwas Besonderes, da es nicht oft passiert.

Celina

Lianas Taufe

Am 9. Februar war es endlich so weit. Unsere Tochter Liana wurde getauft. Schon Wochen vorher wurde es für uns aufregend: 
Ein Termin musste gefunden werden, welcher Taufspruch passt zu Liana, ein Gespräch mit Pastor Wallis zu Hause, welche Lieder und Texte werden sie in ihrem Taufgottesdienst begleiten und wer übernimmt die Patenschaft. 
 

Dann kam der Tauftag und ein Sturmtief wurde angekündigt. Die Gäste von nah und fern machten sich etwas besorgt auf den Weg, kamen aber alle gut und pünktlich an. 

Also konnte der Gottesdienst beginnen.
Liana war sehr lebendig, aber auch neugierig auf das was im Gottesdienst passiert.
 

Als es ihr langweilig wurde, leistete ein Pixibuch guten Dienst und auch Pastor Wallis durfte mit hineinschauen. 

Liana liebt mit ihren 2 Jahren Wasser, planschen, baden und lebensfroh in Pfützen springen. Bei der Taufe brauchte sie aber Mamas Arm. Es war etwas Neues und man wird ja nicht jeden Tag getauft.  

Die Taufe durften auch die 3 großen Geschwister miterleben und mit Liana zusammen ihre Taufkerzen an der Osterkerze anzünden. 

Mit dieser Taufe sind wir als Familie endgültig in Hunteburg angekommen und freuen uns sehr darüber. 

 

 

Nicole

Neues aus dem Kindergarten

Natürlich wurde in diesem Jahr auch wieder Karneval im Kindergarten gefeiert. Am 24. Februar 2020 war das Rosenmontagsfest. Bei fast allen Kindern ist die Karnevalszeit etwas ganz Besonderes: einmal schön sein wie eine Prinzessin oder gruselig wie ein Monster, wild wie ein Cowboy oder doch lieber lustig wie ein Clown? Jedes Jahr aufs Neue stellt sich für die Kinder in der Karnevalszeit diese Frage. Verkleiden und schminken, in eine andere Rolle schlüpfen, tanzen und spielen, Unsinn treiben und Spaß haben machen den Zauber eines jeden Rosenmontagsfestes aus und lassen so mache Kinderträume wahr werden. 
In diesem Jahr haben wir uns in der Pusteblume (Gruppenname) mit den Kindern das Thema: „Zauberwald“ ausgesucht. Das Thema begeistert die Kinder und es ist für jeden etwas dabei.
 

Schon Ende Januar war die „kleine Hexe Lisbeth“ bei uns eingezogen. Die ganze Pusteblume hat die kleine Hexe, die erst 126 Jahre alt ist, lieben gelernt. Auf Wunsch der Kinder wurde dann ihr 127 Geburtstag gefeiert. An diesem Tag unterstützten uns die Eltern der Gruppe mit einem tollen Buffet, passend zu unserem Thema (Hexenhüte, Zauberstäbe, ein echter Geburtstagskuchen mit Kerzen wurden gebacken...). 

So langsam verwandelte sich auch der Gruppenraum in einen wirklichen Zauberwald. Bäume (natürlich nur aus Pappe und Papier) wurden gepflanzt und auch eine Federmaushöhle entstand. 

Und dann brachte die kleine Hexe so allmählich auch noch ihre Freunde mit in die Gruppe. Katzen, Spinnen, Raben, Eulen und Fledermäuse waren dabei. Wieder wurde eifrig gebastelt, um all die Freunde herzustellen. Und ich glaube so mache Familie musste auch ihre Wohnung dementsprechend dekorieren, weil der Bastelfluss nicht enden wollte und zahlreiche dieser Freunde auch für zu Hause produziert wurden. Natürlich gab es auch viele Geschichten und Bilderbücher, das Lieblingsbuch wurde unumstritten: „Hexe dringend gesucht“ von Emily Horn. Auch der Kinotag mit unserem immer wieder beliebten selbstgemachten Popcorn durfte nicht fehlen. 

Die Lieder, die wir gelernt haben wurden von den Kindern innig geschmettert und wie ich hörte auch dank Siri und Alexa zu Hause angehört. So konnten die Kinder den Fledermaus Song bald besser auswendig, als ihre Erzieherinnen. 

Zum Abschluss unseres Themas haben wir vor unser eigenes Musical zu gestalten. Zur ersten Kostprobe wird unsere Nachbargruppe  
„der Löwenzahn“ eingeladen. 

Sie hören wir haben eine Menge Spaß im Kindergarten. 

Liebe Grüße aus der Pusteblume 

 

 

Der Pastorengarten soll schöner werden

Nach dem letzten trockenen Sommer hatte der Garten um das Pastorenhaus herum arg gelitten. So wurde dieser nun von der Firma Hachmann wieder auf Vordermann gebracht. U. a. wurde ein Fußweg um das ganze Haus gelegt und auch Kantensteine gesetzt. Und neben der Scheune im Garten wurde eine Grundplatte gelegt, die für den bereits vorhandenen Schuppen vom ehemaligen Kindergarten vorgesehen ist. Dieser Schuppen steht zurzeit noch auf der Wiese hinter der Kirche, soll aber in absehbarer Zeit versetzt werden.
Aber das waren nur die ersten Schritte. In nächster Zeit werden nach der Einholung von Kostenvoranschlägen und der ent-sprechenden Vergabe noch weitere Arbeiten an der Gartenanlage erfolgen. So wird die Baumwurzel zwischen Garage und Pastoren-haus in absehbarer Zeit entfernt und der Bereich instandgesetzt werden. Die Kosten-übernahme mit der Landeskirche und dem Amt für Denkmalpflege muss hierfür vor Beginn der Arbeiten jedoch noch geregelt werden. Insofern ist auch bei diesem Vorhaben, wie bei vielen anderen auch, Geduld gefragt. Sobald es etwas Neues zu berichten gibt, werden wir das im Gemeindebrief veröffentlichen

 

Der Vorstand