Februar März

Weihnachtsgottesdienst mit Verabschiedung von KiTa-Leitung C. Pahlmann

Am 22.12.22 feierten wir zusammen mit den Kindern und Eltern des Kindergartens einen Gottesdienst. Zusammen mit Pastorin Sonja Kantus bestaunten die Kinder die weihnachtlich geschmückte Kirche und natürlich riefen sie sofort: „Da steht ein riesiger Tannenbaum!“ Das war der Einstieg in eine Geschichte von einem kleinen Tannenbaum, die den Kindern anschaulich gemacht hat, dass jeder, groß oder klein, so wie man ist, einfach "spitze" ist! Die Kinder bekamen daher beim Ausgang einen Tannenbaum zum Anmalen mit einem farbigen Stern, den sie mit ihrem Namen beschriften und als Spitze aufkleben durften.

Einfach spitze waren auch die Kinder, die die Charaktere der Weihnachtsgeschichte darstellten. Als Maria, Josef, Engel, Hirte und Stern von Bethlehem verkleidet, stellten sie sich vor dem Altar auf und machten damit deutlich: Alle Figuren gehören zur Weihnachtsgeschichte und sind wichtig.

In diesem Sinne wurde - schweren Herzens - auch die Leiterin des Kindergartens, Carolin Pahlmann, verabschiedet. Frau Johann-Krone dankte Frau Pahlmann für ihr Wirken in der Kindertagesstätte und betonte, dass es für Frau Pahlmann ein wichtiger und mutiger Schritt sei, neue Wege zu gehen. Frau Butzek schloss sich der Würdigung von Frau Pahlmann an und überreichte ihr einen von den Kolleginnen mit vielen guten Wünschen und persönlichen Nachrichten geschmückten Tannenbaum. Emotional wurde es nach den Abschiedsworten des Teams, als Frau Kantus Frau Pahlmann zum Abschied segnete.
Bis eine neue Leitung gefunden wird, übernimmt Petra Stephan die kommissarische Leitung der Kindertagesstätte.

Das Ende des Gottesdienstes war dann auch der Startschuss für die Weihnachtsferien.

Carola Johann-Krone

Rückblick Gemeindefest / Weihnachtsmarkt

Der Zusammenschluss Gemeindefest mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz fand großen Anklang und wurde sehr gut angenommen.

Der Auftakt war wieder das traditionelle Dorfleuchten, in dem viele Kerzen an den Straßen aufgestellt wurden. Zur Einstimmung auf die Adventszeit fand gleichzeitig ein Adventskonzert in der Matthäuskirche statt. Der Schulförderverein sorgte für das leibliche Wohl mit Glühwein und Bratwurst.

Der Sonntag begann mit einem Familiengottesdienst und hinterher bildete sich eine lange Schlange mit Kochtöpfen in der Hand, um sich eine Erbsensuppe mit Nachtisch zu holen. Das bunte Treiben auf dem Kirchplatz mit den verschiedenen Buden begann. Für unseren Garagen-Flohmarkt waren viele Gegenstände zusammengekommen und so manch einer fand irgendein schönes Schnäppchen.

Im Gemeindehaus war eine Cafeteria eingerichtet und man konnte sich in gemütlicher Runde an selbst gebackenem Kuchen und Kaffee erfreuen.

Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Gemeindefest und Weihnachtsmarkt. Viele Helfer und Kuchenbäcker haben dazu beigetragen und denen sei ganz herzlich für die Bereitschaft gedankt. Ohne euch ist so ein Fest nicht möglich.

Musik zum 2. Advent mit Ehrung

In der von Besuchern gut gefüllten katholischen Kirche war am 2. Advent ein besonderes Konzert unseres Posaunenchors zu hören. Unter der Leitung von Landesposaunenwart Christian Fuchs hatte der Chor ein herausforderndes Programm auf einer Freizeit in Papenburg einstudiert und am 2. Advent zum Klingen gebracht. Es wechselten alte und moderne Sätze von Telemann und Bach mit Chorälen zum Mitsingen und nachdenkenswerten Texten, die von Anke Rösche und Beate Schmutte vorgetragen wurden, ab. Benjamin Schrul improvisierte an der Orgel zu weihnachtlichen Stücken. Es war wieder einmal beeindruckend zu hören, wie präzise, einfühlsam und zugleich stimmungsvoll der Chor spielen kann. Mitreißend war für das Publikum das abschließende „Jingle Bells“.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Karin Gieske, die seit 40 Jahren aktives Mitglied des Posaunenchors ist. Christian Fuchs würdigte das Wirken der Musiker als wichtiger Dienst zum Lobe Gottes und gratulierte Karin Gieske zu ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Treue zum Chor.

Text: Sonja Kantus

Weihnachtsengel

Im Rahmen der Konfirmandenunterrichte haben unsere jungen Damen und Herren der Konfirmandengruppen ihre Weihnachtswünsche auf Papierengel geschrieben. Auch bei einer Veranstaltung im Rahmen des lebendigen Adventskalenders wurden persönliche Wünsche zu Papier gebracht.

Alle Weihnachtsengel fanden den Weg in unsere Kirche, die dort in einer „fliegenden Gruppe“ das Weihnachtsfest verbrachten in der Hoffnung, dass vielleicht der ein oder andere Wunsch in Erfüllung gehen könnte.

Text: Peter Kollorz

Danke für die Konfirmationsgabe 2022

Kurz vor Weihnachten erhielten wir ein Dankschreiben von Herrn Christian Jäger, der in der zentralen Beratungsstelle Niedersachsen Caritas / Diakonie in Osnabrück Ansprechpartner für obdachlose Kinder und Jugendliche ist.

Folgendes ist der Gemeinde bekannt zu geben:

Sehr geehrte junge Damen und Herren in Hunteburg.

Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter: leider werden diese auch zunehmend jünger. Immer mehr junge Menschen unter 25 Jahren nutzen die Angebote der Wohnungslosenhilfe von Caritas und Diakonie in Niedersachsen. Auch in unserer Region nimmt die Zahl der jungen Hilfesuchenden seit einigen Jahren kontinuierlich zu.

Die Gründe, warum junge Menschen auf der Straße, auf den Sofas von Freunden und Bekannten oder in Notunterkünften landen, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Allerdings verlieren die wenigsten jungen Wohnungslosen plötzlich und „über Nacht“ ihr Zuhause. Probleme im Elternhaus, in der Schule, am Arbeitsplatz, Konflikte im Freundeskreis u.a. gipfeln nach einem oft monatelangen Prozess in der Wohnungslosigkeit. Das Leben auf der Straße hat nichts mit Freiheit oder Romantik zu tun: Das Leben auf der Straße birgt für die Betroffenen Stress und Not.

Die Konfirmanden der Kirchengemeinde Hunteburg haben sich in Vorbereitung auf ihre Konfirmation für junge wohnungslose Menschen informiert und haben nach ihrer Konfirmation insgesamt 200 € an Spenden gesammelt.

Dafür möchte ich mich bei diesen jungen Menschen ausdrücklich und herzlich bedanken!

Ich verstehe die Spende auch als Ausdruck von Solidarität mit denjenigen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen. Solidarität ist vielleicht eine der wichtigsten Verhaltensweisen, die in schwierigen Zeiten wie den aktuellen erforderlicher ist denn je. Insofern ergänze ich meinen Dank um Respekt für das Engagement der Konfirmanden!

Ich werde dafür Sorge tragen, dass die Spende – ganz im Sinne der Spender – jungen wohnungslosen Menschen zugutekommt.

Mit Dank, Respekt und herzlichen Grüßen

Christian Jäger, Geschäftsführer

Lebendiger Adventskalender in Hunteburg Kolpingfamilie & Kinderschola

Seit einigen Jahren gibt es in Hunteburg auf Initiative von Annelie Bretz einen "Lebendigen Adventskalender". Jeder, der mag, lädt an einem vereinbarten Termin Gäste an diesem Tag zu sich nach Hause ein. Es wird ein Glas Glühwein oder Punsch angeboten, dazu vielleicht ein Lied, ein Text oder auch ein Gedicht. Natürlich kommt ein bisschen Plaudern mit dazu.

Fast jeden Abend im Advent gibt es so die Möglichkeit für ein kurzes Treffen mit anderen Interessierten.

Dieses Jahr hat auch die Kolpingfamilie an einem Abend die Hunteburger zu diesem Event eingeladen. Vor dem Pfarrheim gab es ein kleines Lagerfeuer, Getränke und Kekse sowie Lebkuchen. Die Hunteburger Kinderschola unter Leitung von Betty Wilker und Kerstin Bretz war dabei und hat mit einigen Kindern weih-nachtliche Lieder aufge-führt. Dafür einen ganz besonderen Dank. Ein kleines Märchen von den Gebrüdern Grimm über eine Schatzkiste trug dann Judith Rönker vor.

So wurde es eine abwechslungsreiche Stunde vor dem Pfarrheim.

Danke an alle, die gekommen sind und mitgemacht haben.

Spielzeug-Basar des Fördervereins war ein voller Erfolg

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr der Second-Hand-Spielzeug-Basar in Verbindung mit dem Hunteburger Weihnachtsleuchten statt. Das neue Konzept ging voll auf. Viele Familien, die durch das stimmungsvoll beleuchtete Hunteburg geschlendert sind, machten auch einen Abstecher über den Spielzeug-Basar. So waren nicht nur die Mütter an den vorsortierten Spielsachen zu finden, sondern auch Omas, Opas, Onkel, Tanten, Kinder und ganze Familien. Der Förderverein versorgte die gut gelaunte Kundschaft zudem mit Glühwein, Kinderpunsch und frisch gebackenen Waffeln.

Rund 60 Verkäufer hatten ihre Spielsachen für den Verkauf gebracht. Unvorstellbar, wie viele Spiele, Bücher, Puppen, Trecker, Playmobilfiguren und Legoteile beim Spielzeug-Basar den Besitzer gewechselt haben.

So konnte der Kindergarten Förderverein Hunteburg an diesem Nachmittag einen stolzen Gewinn von über 1.000 € verbuchen. Geld, das den Kindern der beiden Hunteburger Kindergärten zugutekommen wird.

Gruppenreise der Kirchengemeinde Hunteburg in die Lausitz

Früh um 5:30 Uhr startete der Reisebus der Firma Winkelmann, nachdem wir vom Fahrer Klaus und seiner Frau Inge herzlich begrüßt worden waren.

Bis Halle kamen wir planmäßig voran, dann wurden wir durch einen Stau ausgebremst, sodass der geplante Aufenthalt in Leipzig nur für einen kurzen Besuch der Nikolai- und Thomaskirche sowie des Völkerschlacht-denkmals reichte.

Pünktlich zum Abendessen erreichten wir dann aber unser direkt an der Neiße gelegenes Hotel in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands.

Nach erholsamer Nacht und frisch gestärkt durch ein vielfältiges Frühstücksbuffet ging es zur geführten Stadtbesichtigung durch Görlitz.

Bewundernswert sind die Straßen-züge mit denkmal-geschützten Bauten aus Jugendstil- und Gründerzeit. Es gibt auffallend viele Parkanlagen und ca. 20 Kirchen. In der
ev. Stadtkirche
St. Peter und Paul hatten wir Gelegenheit, einem Konzert der Sonnenorgel bei-zuwohnen. Die 6.155 Pfeifen sind strahlenförmig um

Sonnengesichter angeordnet, nur durch Spenden finanziert und man kann ihnen sogar Vogelstimmen entlocken.

Danach machten wir eine Fahrt mit der Bimmelbahn ins Zittauer Gebirge und besichtigten das Kloster Marienthal, welches heute ein Begegnungszentrum ist.

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung und wurde zum Bummeln über die Märkte im polnischen Stadtteil genutzt.

Für den Rest der Woche standen weitere Ausflüge auf dem Programm. Bequem per Bus genossen wir die zauberhafte hügelige Lausitzer Seenlandschaft. Durch den Braunkohleabbau, der 1990 weitgehend gestoppt wurde, sind überall Naherholungsgebiete entstanden. Der Abraum wurde bepflanzt oder der Natur zurückgegeben. Die Gruben
-teils kontrolliert geflutet mit Wasser aus Neiße, Spree und Schwarzer Elster- sind herrliche Badeseen. Einige sind touristisch so weit erschlossen, dass Hotels mit Uferpromenaden zum Verweilen einladen. Auf dem Senftenberger See machten wir eine einstündige Schiffstour. Am Berzdorfer See erwartete uns in einem vorbildlich restaurierten Gutshof ein gedeckter Kaffeetisch mit leckerer Landfrauentorte.

Besonders interessant für die Männer unserer Reisegruppe war der Besuch bei dem heute noch aktiven Tagebau Welzow mit seinen mächtigen Förderanlagen. Die Arbeit in 115 m Tiefe ließ die Baufahr-zeuge wie Spielzeug erscheinen.

Am 6. Tag fuhren wir nach Dresden und besichtigten die Semperoper und die Frauenkirche.

Wir durchwanderten den Zwinger und den Hof des Palastes und warfen von den Brühlschen Terrassen einen Blick auf die Elbe.

Diese war dann in der Sächsischen Schweiz von dem Plateau der Bastei zwischen bizarren Felsformationen noch einmal in 200 m Tiefe zu sehen.

Am Tag der Heimreise gönnten wir uns einen kleinen Aufenthalt in Magdeburg, um zwei sehr gegensätzliche Bauwerke zu betrachten: den ehrwürdigen gotischen Dom und das mit ungeraden Linien gebaute Hundertwasserhaus.

Erfüllt von vielen Eindrücken kamen wir gegen Abend in unserem Heimatort an.

Ein großes Dankeschön geht an Hildegard Keil, die durch ihren Einsatz dafür gesorgt hat, dass diese Reise überhaupt stattfinden konnte. Danke auch an unseren Busfahrer Klaus für die sichere Fahrt über 2.000 km und seine Frau Inge für die Beköstigung während der Busfahrten. Kaffee und Mineralwasser für einen Euro mit freundlichem Lächeln am Platz serviert zu bekommen, war das i-Tüpfelchen auf dieser gelungenen Busreise.

Wir sagen Danke

Kurz vor Weihnachten wurde bei uns auf dem Friedhof eine Baustelle eingerichtet.

Unter der Leitung von Ulf Schütte haben uns in der ersten Bauphase Helmut Hoffmann, Dieter Helling, Wilhelm Egbert und Reinhold Kruse geholfen, die Steine neben der Friedhofskapelle aufzunehmen. Hierfür sagen wir Danke!

Dann wurde der freigelegte Bereich von der Firma Mammen und Gurran GbR instandgesetzt. Der fachliche Leiter der Firma führte die Instandsetzung persönlich durch. Die Firma Mammen und Gurran ist seit Januar 2023 auch unsere neue Vertragsfirma für den Friedhof und somit Nachfolger der Firma Hengelsberg. Herr Mammen betreute auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter während der gesamten Baumaßnahme. Hierfür sagen wir Danke!

Die Bodenarbeiten sind jetzt weitestgehend abgeschlossen. Es fehlt noch ein Geländer, das im Bereich der Rampe angebracht werden muss.

Folgende Maßnahmen sind darüber hinaus für den Friedhof geplant:

1. Instandsetzung der Gehwege

2. Streichen der Pfosten am Eingangsbereich zu den Containern
    (die Tore sind bereits instandgesetzt).

3. Optische Aufbereitung des Aufbahrungsraumes in der
    Friedhofskapelle.

Mit vielen Grüßen, Peter Kollorz

Kolpingkapelle zu Gast bei Pastor Marc Weber in Bremen

Die Kolpingkapelle Hunteburg hat nun Ihre Zusage eingelöst und hat Pastor Dr. Marc Weber in Bremen besucht und eine Heilige Messe musikalisch mitgestaltet.

Wie kam es dazu? Zum Abschied aus der Kath. Kirchengemeinde Hunteburg hatten wir Marc Weber die Begleitung einer Messe seiner Wahl in seiner neuen Gemeinde in Bremen zugesagt.

Nach Corona wurde dies nun zeitverzögert in die Tat umgesetzt.

Mit unserem Busfahrer Heinz-Josef Ellermann machten wir uns am Sonntagmorgen am vierten Advent auf den Weg nach Bremen und trafen pünktlich an der St. Antonius Kirche ein. Die Organistin Elisabeth nahm uns in Empfang, denn Marc Weber hatte zuvor in einer anderen Kirche noch einen Gottesdienst zu leiten.

Besonders erfreut über unseren Besuch war auch das Goldpaar aus Bremen, das in der Messe die goldene Hochzeit nachgefeiert hat.

Marc war sich sicher, dass nicht wenige wegen der Blasmusik in seine Kirche an diesem Sonntag gekommen waren, denn seinen Worten nach kennt man das in der Form in den dortigen Kirchengemeinden so nicht und die Besucherzahl war erfreulich hoch.

Anschließend konnten wir teilweise mit unseren Partnern im Pfarrheim gemeinsam Pizza essen, bevor wir es uns nicht nehmen ließen, auch dem Bremer Weihnachtsmarkt nachmittags noch einen Besuch abzustatten.